#1 Waffenbrüder, Brüder des Schwertes von Amando Draconi 20.02.2014 08:37



Der Tau legt sich auf blankes Eisen.
Die Nebelschwaden ziehen.
Bald wird dei Stille jäh zerreißen,
bald wird der Nebel fliehen.

Pferde stampfen, Waffen klirren,
gelöscht wurd jede Feuersglut.
Bald wird in des Kamfes Wirren,
das Gras so rot vom vielen Blut.

Die üble Horde, sie muss sterben,
die Herrn des Landes müssen töten.
Die böse Schar, sie muss verderben,
ihr Blut wird auch die Bäche röten.

"Von Hohenfels" steht vor den Mannen,
die Ritter um ihn sind bereit.
Verbergen sich noch hinter Tannen.
"Zur Altebur" sagt: Es wird Zeit.

"Hohenfels" zieht nun sein Schwert,
zeigt auf des Feindes Lagerfeuer.
Die Kriegerschar, mit Stahl bewährt,
entfesselt Todes Ungeheuer.

Vor den Nüstern treiben Schwaden,
Hufe dröhnen auf der Erde.
Zum Schlachtfest hat er eingeladen,
der Tod, auf dass er satt heut' werde.

Der Tau, der auf der Rüstung lag,
er färbt sich rot, in dieser Stunde.
Als Sonnenschein verkünd' den Tag,
weht leis' nur noch des Todes Kunde.

Ernte hielt der schwarze Schnitter,
die üble Horde, alle tot.
Zu Haus weint manche Mutter bitter,
sie sieht das Blut im Morgenrot.

Zwei Ritter thronen auf den Pferden.
Sie haben nun das Werk vollbracht.
Gnade darf nicht Schwäche werden,
weiß nun die Horde aus der Nacht.

"Von Hohenfels" reicht nun die Hand,
dem Waffenbruder "Alltebur"
Ruhe weht nun übers Land,
ja Ruhe, aus dem Schwerte nur.


(© copyright by Michael Losert, Amando, Ritter zur Altebur Draconi 2014)

#2 RE: Waffenbrüder, Brüder des Schwertes von barmari 20.02.2014 11:04

Anschaulich geschildert Kampf und Verderben, die immerwährende, verdammte Art Konflikte zu lösen. Ja Ruhe, aber um welchen Preis?

Ganz liebs Grüßle
Barbara

#3 RE: Waffenbrüder, Brüder des Schwertes von Amando Draconi 06.03.2014 09:45

Danke für den lieben kommentar, ja.. der preis...

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