#1 Der Wintertraumelf von Amando Draconi 02.12.2014 14:47

Es neigen knarrend sich die Bäume,
ruhen in der Zeit sich aus.
In Eiskristallen schimmern Träume,
bedecken Wald, Flur, Dorf und Haus.

Der Wintertraumelf hat ganz leise,
die Träume sacht hinein gehaucht.
Er weiß auf wundersame Weise,
wer welchen Traum ganz dringend braucht.

Manch Einer sucht die tiefste Ruhe,
ein Andrer die Geborgenheit.
Ein Schatz in seines Herzens Truhe,
die Liebe für die Ewigkeit.

So pustet er die Eiskristalle,
zu dem der sie gern träumen will.
Er kennt die Träume, alle ... alle,
nur er träumt nie, er schenkt nur still.

So habe ich - geträumt für ihn.
Dass er den Traum kann sehen.
Ich träumte dass die Sonne schien,
und er nicht muss verwehen.

Ich träumte dass er wandeln kann,
in Sommers bunter Blütenpracht.
Dass er von Träumen träumt sodann
in der wärmsten klaren Nacht.

Der Wintertraumelf dankte mir,
mit neuen Träumen wunderbar,
in denen ich begegne ihr,
der Liebe - rein und klar.

So viele Winter ist's nun her,
dass ich zum ersten Mal ihn sah.
Den Sommertraum, träumt er nicht mehr,
s'ist wieder Winter ... er ist da.

Der Traum der Liebe ist vorbei,
denn er wurd' wahr und blieb.
Der Wintertraumelf ist jetzt frei,
er schickte mir den Herzensdieb.

(© copyright by Michael Losert wechselselbigem Amando, Ritter zur Altebur Draconi 2014)

#2 RE: Der Wintertraumelf von Josephine 03.12.2014 07:08

lieber Micha,
wie wundervoll ist das denn
Ja wenn Träume war werden ...

Liebe Grüße Petra-Josie

#3 RE: Der Wintertraumelf von Amando Draconi 03.12.2014 07:47

Danke Josephine.

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