#1 Der Weg des Geldes von Harald 17.12.2014 17:22

Ein "Fünfzig-Euroschein" erzählt
was er erlebt in dieser Welt.


Gleich nach dem Druck, nur ein paar Tage`,
begann für mich als Schein die Plage.
Ich bin mir meines Wert's bewusst,
bin Freude-quell bei Einkaufslust
und auch bei Dieben sehr beliebt
wenn es Gelegenheiten gibt.

Von einer jungen Dame ,hold,
wurd´ ich von Deutscher Bank geholt.
Im Portmonee nach kurzer Ruhe
war ich der Gegenwert von Schuhe.
Die junge Frau ins Schuhhaus rauschte
und mich für ein Paar Schuh eintauschte.

Ich diente etwas später dann
als Wechselgeld ´nem jungen Mann.
Abends gab er mich dann aus
als Zahlmittel im Freudenhaus.

Er steckte mich im Rotmilieu
in Ausschnitt eines Dekolleté
und später ich mich dann befand
bei einer Dame im Strumpfband.

Danach landete ich rasch
in des Zuhälters Hosentasch´.
Oh, was war ich da verbittert
als der lieblos mich zerknittert..

So kam ich weit -rum in der Welt
und ruhe jetzt als "Schwarzes Geld"
auf einer schweizerischen Bank,
dem Steuersünder gilt mein Dank.

#2 RE: Der Weg des Geldes von Mohnblume 18.12.2014 08:51

*Lach*, lieber Harald!

Einfach wunderbar!!!

Liebe Grinsegrüße
Manu

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