#1 Hauch der Dunkelheit von Amando Draconi 03.08.2015 08:14

Atem schwebt leis' durch das Dunkel,
keinen Laut hört man am See.
Kein Wölkchen trübt das Sterngefunkel,
ein Lichtlein schwebt, ist's eine Fee?

Der See im Wald, das Wasser warm.
Die Tannenwipfel wiegen.
Gekuschel, und in meinem Arm,
sollst ewig du doch liegen.

Sternenlicht erhellt die Haut,
die von nichts wird noch bedeckt.
Warmer Hauch und doch kein Laut,
nur eine kleine Mücke neckt.

In Samt kleidet uns nun die Nacht,
in schwarzem Schimmer fließt er nieder.
Konturen hat sie sanft gemacht,
die Nacht, sie hat uns wieder.

Im hohen Gras wollen sich wiegen,
die Blumen mit uns beiden.
Wollen mit uns im Traume liegen,
im Wandel durch die Zeiten.

Ein Fisch springt in der Dunkelheit,
laut platschend taucht er wieder ein.
Die Sommernacht ist uns bereit,
lässt fühlen uns nun unser Sein.

Wie Diamant auf samtnen Schwarz,
ist über uns des Himmels Rund.
Duft nach Gras, dem See und Harz,
als sanft ich küsse deinen Mund.

Wie ein Kuss, des Windes Hauch.
Wie Streicheln, das ganz sanft dich neckt.
Im Atem wiegt sich sacht dein Bauch,
Mein Herz schlägt, in dem Liebe steckt.


(© copyright by Michael Losert wechselselbigem Amando, Ritter zur Altebur Draconi 2015)

#2 RE: Hauch der Dunkelheit von barmari 03.08.2015 09:04

Wunderschön, danke

#3 RE: Hauch der Dunkelheit von Mohnblume 13.09.2015 14:30

Traumhaft schön ...

#4 RE: Hauch der Dunkelheit von Amando Draconi 15.09.2015 08:01

Danke dir, schön dass es dir gefällt. :-)

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