#1 Legende und Fabel der armen, armen Füchse von Amando Draconi 23.02.2016 09:48

Angst und Tod, kann nicht hier bleiben.
Die Wölfe dulden Füchse nicht.
Wollen uns töten, nicht vertreiben,
halten ein blutiges Gericht.

Wir Füchse sind hier Opfer nur,
unser Blut rötet den Sand.
Die Wölfe ziehen eine Spur,
des Todes durch der Füchse Land.

Wehrlos, sind wir nun geweiht,
dem Untergang wenn wir nicht fliehen.
...
Die Füchse weinen voller Leid,
als sie vor den Wölfen fliehen...

Nach Wochen nun, in fernem Wald,
wo keine Wölfe sie nun töten,
helfen die andern Tiere bald,
dass Füchse frei von ihren Nöten.

Hühner, Hasen, Maus... auch Ratten,
nehmen sie auf, ohne zu fragen,
wussten ja, die Füchse hatten,
genug von Wölfen... die sie jagen.

Unter dem Wolf war'n Füchse klein.
Waren harmlos, unterlegen.
Doch hier konnten sie mächtig sein,
und den Wald in Blut nun legen.

Ratten, Mäuse, Hase, Huhn...
nein, sie hatten nicht bedacht,
dass Füchse auch nicht eher ruh'n,
bis ihr Bauch schön voll gemacht.

Und die Moral von der Geschicht'?
Das wussten schon die alten Weisen,
trau auch zahmen Füchsen nicht...
weil sie zum Fressen trotzdem beißen.


Wer unter Wölfen Opfer ist,
ist Killer wohl im Hühnerstall.
Und wer das nicht ganz vergisst,
der traut nicht jedem .... überall.


(© copyright by Michael Losert, wechselselbigem Amando, Ritter zur Altebur Draconi 2016)

Xobor Forum Software ©Xobor.de | Forum erstellen
Datenschutz