#1 Ein Leuchten von Amando Draconi 11.10.2016 12:08

Vor fast dreiundzwanzig Jahren,
bist du leis' fort gegangen.
Momente die zu kurz doch waren,
kein Streicheln fühl' ich auf den Wangen.

Kaum dass ich allein konnt' gehen,
hast du mich mit genommen.
Den Hain, die Wälder durft' ich sehen.
Erinnerung, doch nicht verschwommen.

Genau erinnere ich mich,
an alles was du mich gelehrt.
Auch wenn du gingst, ich denk an dich,
ich hab dein Andenken geehrt.

Noch heute sehe ich im Wald,
das Licht, das du mir stets gewesen.
Bin nicht mehr vier, bin auch jetzt alt,
doch kann in deinen Spuren lesen.

Ich hör' noch unsre frohen Stimmen,
sie klingen heute noch mir nach.
Wandern, jagen, bauen, schwimmen,
bis deine Lebensuhr zerbrach.

Nur selten geh ich alte Wege,
hab meinen eignen kleinen Ort,
an dem ich mich gern nieder lege,
ein neuer, schöner, stiller Hort.

Auch wenn du dort nicht kehrtest ein,
ist's doch für mich als wärst du da.
Bäume, Wäldchen ... schönes Sein,
hier fühle ich mich dir so nah.

Opa, überall wo Bäume,
friedlich sich im Winde wiegen,
küsst du zärtlich meine Träume,
bist da ... musst nicht im Grabe liegen.

Dein Licht erhellt mir meine Nacht,
auch wenn kein Stern mehr für mich scheint.
Früher mit dir ... hab' oft gelacht...
und jetzt? Du gingst ... hab oft geweint.




(© copyright by Michael Losert, wechselselbigem Amando, Ritter zur Altebur Draconi 2016)

#2 RE: Ein Leuchten von bulky55 11.10.2016 22:31

Noch kann ich hier kommentieren, weiss ja nicht wann ich gelöscht werde, habe kein Feedback erhalten .

Die Zeit vergeht, aber gute Erinnerungen an einen Menschen,den man geliebt hat, die bleiben. Auch ich denke oft an meinen Opa, obwohl ich erst 4 Jahre alt war als er starb. Da sind noch E rinnerungen die in meinem Herzen sind, schöne Erinnerungen ..............................und ich bin traurig dass mir nicht viel Zeit geblieben ist meinen Opa zu erleben.

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