#1 Im Wettlauf gegen die Zeit von TáriTîwele 25.11.2008 07:15

Im Wettlauf gegen die Zeit




Das Herz war stets in Eifer
deinen Stolz zu reizen
Ihn zu nähren und zu pflegen
Dich dem Glück entgegen zu tragen
Deine Augen sollten strahlen
wie der Sonne glühend Licht
Dennoch qualvoll seh ich in die Zukunft
und würd den Stolz gern Dir zusprechen

Heute bin ich alt schon
und gezeichnet von vielen Zeiten
Ich beschweige meine Liebe
lass den Stolz nicht weiter wandern
Wie könnte ich die Zeit noch wandeln
die verloren, nie mehr kehrt
Mein Wunsch war groß
er soll verblassen
Aller Wert der Welt
liegt nur im Herzen

Wie wurd ich bloß so kalt und ängstlich
Zugeknöpft bis übern Kragen
lies ich die Zeit einfach vergehn
Ich dachte Liebe wär Respekt auch
wär die Achtung zu gewähren
Ich dacht ich Lieb Dich mehr als mehr noch
und ließ Dich desshalb einfach ziehn

Doch die Uhr tickt laute Ohnmacht
pocht und hetzt mich gnadenlos
Mein Gewissen macht mich machtlos
Ich frag mich selbst "Wie konnt es gehn?"
Wir haben selbst den Weg gewählt so
ohne Bedacht was einmal kommt
Doch ich verfluche meine Torheit
war zu schwach um aufzusteh´n

#2 RE: Im Wettlauf gegen die Zeit von bulky55 30.12.2008 10:12

Vieles hast du in dein Gedicht verpackt was auch ich nachvollziehen kann. Sehr ergreifend geschrieben und zum Nachdenken anregend. Gefällt mir sehr gut!

#3 RE: Im Wettlauf gegen die Zeit von fuchur1954 09.05.2009 06:39

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nachwirkende zeilen liebe meli... sehr gut geschrieben..
gglg von joan

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