#1 Was bleibt von Träumen? von Amando Draconi 12.03.2009 11:31

Kindertraum, als ich noch klein,
konnte schöner kaum noch sein,
sie wurden Alle mir erschlagen,
von des Älterwerdens Tagen.

Jugendträume sind vergangen,
Tränen liefen über Wangen,
sie wichen bald der Wirklichkeit,
sie ertranken – in der Zeit.

Männerträume, Kind, Familie,
verwelkten wie des Gartens Lilie,
zerstört durch Habgier und durch Hass,
erstarben sie und sind nun blass.

Zukunftsträume, hab ich nicht,
so ist’s wenn man mit Allem bricht.
Im Schwarz konnten sie nicht erstehen,
so werd’ ich ohne Träume gehen.

Endzeitträume brauch ich Keine,
Dunkelheit kommt von alleine
Der Blumen farbenfrohes Meer,
blüht morgen mir vielleicht nicht mehr.[/size]


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… TRAUMZEIT





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#2 RE: Was bleibt von Träumen? von Josephine 18.03.2009 07:08

Lieber Micha,

sehr düstere Zeilen
mir persönlich fehlt hier etwas
Optimismus und Hoffnung
aber es ist DEIN Gedicht


GGLG Josie

#3 RE: Was bleibt von Träumen? von Darkjuls 18.03.2009 17:21

Da gönn Dir doch mal, lieber Micha, eine Pause.
Außerdem hast Du doch noch deine Drachen.
Sie kämpfen Dir den Weg frei und es folgen geheimnisvolle Träume.

Gern gelesen, deine Traumzeit

Marina

#4 RE: Was bleibt von Träumen? von Amando Draconi 19.03.2009 07:57

Hi Marina,
ja, meine Drachen habe ich noch,
doch manchmal versiegt die Kraft ihres Feuers....

GGLG
Micha

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