#1 Das Kind der Nacht von Amando Draconi 19.05.2009 08:15

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Wenn uns die Dämmerung umhüllt,
wenn die Magie die Luft erfüllt,
dann, ja dann kannst du es sehen,
wie die Schattengeister wehen.

Die, die in der Erde leben,
kommen jetzt hervor und geben,
der Dämmerung nun ihre Kraft,
dass sie das Schwarz der Nacht erschafft.

Seht ihr sie tanzen, diese Elfen?
Feen, Trolle, die gern helfen.
Irrlichter, und Wichtel, Geister ,
Hexen und auch Zaubermeister.

Des Tags, verborgen ist ihr Sein,
leben im Wald, in Baum und Stein.
Wachen über die Natur,
kommen heraus wenn’s dämmert nur.

Des Morgens wenn der Tag bricht an,
wenn man sie nicht mehr sehen kann,
dann kommt der Tau, das Kind der Nacht,
legt sich hernieder, zart und sacht.

Verdeckt die Spur der Zauberei,
dass ewig sie Geheimnis sei.
Die Sonne küsst den Morgentau,
und führt ihn in des Himmels Blau.

Doch tiefer Zauber bleibt für immer,
der dann in abendrotem Schimmer,
wieder tanzt in wildem Reigen,
bis sich die Nacht dem Tag will neigen.

Und wieder kehrt’s, das Kind der Nacht,
legt sich hernieder, zart und sacht.
Des tiefen Zaubers schöne Weise,
verklingt aufs Neue… schön und leise.


(© copyright by Michael Losert 2009)

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#2 RE: Das Kind der Nacht von bulky55 19.05.2009 10:24

Wer Angst vor dem Dunkel und der Nacht hat, der wird diese etwas verlieren beim Lesen dieser Zeilen, sie nehmen den Schrecken, machen dass man sich wohlfühlen kann in der Nacht. ... Schön geschrieben !

#3 RE: Das Kind der Nacht von Amando Draconi 22.05.2009 09:47

Liebe Gudrun,
danke für deinen tollen Kommi.
Ich freue mich, wenn meine Worte etwas bewirken können.

GGLG
Micha

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