#1 Eines Jahres Abschied von Amando Draconi 28.12.2009 17:45

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Atemzüge werden schwer,
die Zeit, sie mühte sich so sehr,
rasselnd atmet nun das Jahr,
es stirbt, so wie´s schon immer war.

Blass und kraftlos ist es nun,
will sterben und für immer ruh´n.
Nur schwer hebt´s manchmal noch die Hand,
und bringt den Schnee über das Land.

Es denkt zurück an warme Zeiten,
als Schmetterlinge es begleiten,
es denkt an Sommers zarte Winde,
die säuselten in mancher Linde.

An Lachen denkt´s und schöne Tage,
und auch an jene alte Sage,
in der es heißt, ein Jahr stürb´ nicht,
es wechsle nur sein Angesicht.

Es hofft, dass es bald neu ersteht,
dann wenn die Zeit einst weiter geht.
Will Frühling, Sommer wieder sehen,
und mit dem Herbst zur Ernte gehen.

Will auch die Winterzeit begleiten,
dem heil´gen Kind den Weg bereiten,
will aber dann nicht schwächer werden,
will ewig bleiben – hier auf Erden.

Doch kraftlos ist sein alt´Gesicht,
bald, lächelt´s nicht mehr, atmet nicht.
Es fügt sich nun, weil es jetzt spürt,
dass Neuem nun – sein Platz gebührt.


(© copyright by Michael Losert 2009)

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#2 RE: Eines Jahres Abschied von bulky55 28.12.2009 21:34

Dann hoffen wir nun dass das neue Jahr uns viele schöne Ereignisse bringt!!!

#3 RE: Eines Jahres Abschied von Amando Draconi 29.12.2009 07:40

danke für den Komentar...
OH ja, hoffen wirs.

glg
Micha

#4 RE: Eines Jahres Abschied von GrafWaldungen 29.12.2009 18:19

Jawoll, mach ihn fertig, der König ist tot, lang lebe der König.
Grins
Gruß Martin

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