#1 Sonnenkindleins Traum von Amando Draconi 19.01.2010 18:21

Aus Glut geboren, Ewigkeit,
seine Schwester ist die Zeit.
Des Anfangs erster Atemzug,
Ein Kind das uns auf Armen trug.

Das Sonnenkind, es reist zu Welten,
die uns als unereichbar gelten.
Es sieht Glück und auch das Schöne,
sieht Eltern, deren Töchter, Söhne.

Auf Sonnenwinden kann es reiten,
kann Schwester Zeit ewig begleiten.
Irgendwann kommt es zurück,
um zu schaun des Menschen Glück.

Erschrocken sieht das Sonnenkind,
wie sehr wir doch missraten sind,
umarmt die Schwester bitter weinend,
wird Licht, sich mit der Zeit vereinend.

Der Mensch brach Sonnenkindleins Herz,
auf Erden gab es so viel Schmerz.
So will das Kind der Sonnen bleiben.
und mit uns ins Verderben treiben.

Irgendwann, weiß Sonnenkind,
dass wir am End' der Dinge sind.
Ja, selbst die Zeit, sie wird einst alt,
das Kind legt sich zur Ruhe bald.



(© copyright by Michael Losert 2010)

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#2 RE: Sonnenkindleins Traum von Isabaeu 4045 19.01.2010 21:03

Ewigkeit
Zeit im Sonnenwind
Blicke
Zukunftswärts
gerichtet auf die Zuversicht
das nicht so ist
wie es scheint wie es sei...... lg Isabaeu

#3 RE: Sonnenkindleins Traum von Amando Draconi 21.01.2010 10:55

Danke liebe Isa

lg
micha

#4 RE: Sonnenkindleins Traum von bulky55 21.01.2010 16:50

Schau.... selbst so ein Sonnenkindlein muss sich der Realität stellen ...

#5 RE: Sonnenkindleins Traum von Amando Draconi 21.01.2010 20:34

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