#1 Trübe Zeiten von Amando Draconi 18.02.2010 07:54

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Fast schmutzig sieht nun aus die Luft,
der Tag verbirgt sich hinter Schleiern,
es riecht nach ihm, dem Nebelschuft,
denn er will mit uns feiern.

Dunkle Tage, düst’re Zeiten,
das ist das Nebelschufts Zuhaus’.
Er will das Trübsal uns bereiten,
er treibt die Freude aus.

Ich friere, ach es ist so kalt,
ein feuchter, kalter Hauch.
Na ja, ich merk, ich werde alt,
dumpfes Gefühl im Bauch.

Der Dunst, so eisig und gemein,
er will nicht, dass die Sonne scheint.
Nein wie immer wird’s nun sein,
denn selbst der Himmel weint.

Menschen – sie entfernen sich,
sie hetzten einfach, gehen fort.
Der kühle Hauch umgibt auch mich,
dies ist kein guter Ort.

Kein Lächeln sah ich, werd’ ich sehen.
Kein freundlich’ Wort dringt noch zu mir.
Ich seh’ die Nebelschleier wehen,
ich gebe auf, ich frier’.

Der düst’re Schleier sinkt hernieder,
verdeckt was er verdecken soll.
Ich hör’ das Flüstern immer wieder,
der Krug des Lebens, nicht mehr voll.





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#2 RE: Trübe Zeiten von bulky55 18.02.2010 08:29

Trübe Zeilen, trübe wie das Wetter draussen -

#3 RE: Trübe Zeiten von Amando Draconi 18.02.2010 12:05

ja... passt wunderbar.

danke Gudrun

glg
micha

#4 RE: Trübe Zeiten von Isabaeu 4045 18.02.2010 22:29

Oha ..Winterdepression...nah warte den Kerl treib ich aus.. lg Isa

#5 RE: Trübe Zeiten von Amando Draconi 19.02.2010 07:59

danke für die lieben worte.

GGGLG
Micha

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