#1 Wege von Amando Draconi 25.02.2010 08:02

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Tief eingetreten sind die Wege,
wacklig sind die alten Stege,
die ein Mensch „Gewohnheit“ nennt,
er liebt den Pfad den er schon kennt.

Jahre kommen, Jahre gehen,
willst immer nur das Gleiche sehen.
„Sicher“ nennst du wie du lebst,
obwohl du doch nach Neuem strebst.

Doch irgendwann passiert es dann,
kommst an einer Kreuzung an.
Dein alter Weg führt geradeaus,
links, rechts, der Neue… such dir’s aus.

Nicht ausgetreten. Mensch bleib steh’n,
denn ein bisschen kannst du sehn,
was hinter den Kurven liegt,
und die Neugier… ja, sie siegt.

Ob links, ob rechts, ist einerlei.
Des Menschen Wille, er ist frei.
Immer kannst du es entscheiden,
musst neue Wege niemals meiden.

Selbst wenn ein Pfad nicht gut uns führt.
Wenn man Falsches darin spürt,
kann man neue Wege finden,
muss sich nicht an Schlechte binden.

So hört auf diese kleine Stimme,
die uns hilft wenn mal das Schlimme,
auf unsrem alten Wege liegt,
und will dass ihr auch ab dann biegt.

Ein Wegweiser, er heißt “Gewissen“
der oft uns hin und her gerissen,
er ebnet sogar neue Gassen,
die uns - Schlechtes umgehen lassen.




(© copyright by Michael Losert 2010)

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#2 RE: Wege von bulky55 25.02.2010 08:35

Sehr guter Ratschlag, wieder von dir klasse verpackt! -
Alte Wege zu verlassen, die vertraut sind, ist nicht einfach aber manchmal unumgänglich wenn der alte Weg nur noch ins Nichts führt....

#3 RE: Wege von Amando Draconi 25.02.2010 10:19

danke gudrun,
ich dachte es passt auf jeden von uns ab und zu

lg
micha

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