#1 Die Feenweide von Amando Draconi 30.04.2010 07:52

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Eine Trauerweide mächtig,
steht in unsrem schönen Wald.
Riesig ist sie und so prächtig,
ist Heim für manche Lichtgestalt.

In ihren Zweigen glänzt der Tau,
wie Diamanten aufgereiht.
Hier, ja hier spürt man genau,
nur für Magie ist sie geweiht.

Funken tanzen, Lichter sprühen,
es sind die Feen dieser Welt.
Für sie ist Leben nicht ein Mühen,
sie kennen keinen Neid, kein Geld.

Alt ist die Weide, wie die Zeit,
sie ist des Feenkönigs Schloss.
Breitet die Zweige aus so weit,
weil lang ein Hauch schon um sie floss.

Wie winz’ge Glöcklein ist ihr Singen,
wenn die Feen sie umschweben.
Wie süßer Duft will es mir klingen,
ich spüre hier das tiefe Leben.

Die Magie umfloss mich oft.
Wie gern würd’ ich bei ihnen sein.
Sie wollen mich – hatt’ ich gehofft.
Ich geh’ – bleib ewig nun allein.


(© copyright by Michael Losert 2010)

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#2 RE: Die Feenweide von bulky55 06.05.2010 13:16

Traurig, wehmütig - aber schön geschrieben !
Ewig allein? -

#3 RE: Die Feenweide von Amando Draconi 06.05.2010 21:08

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