#1 Die Hauselfe von Amando Draconi 14.05.2010 08:00

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Manchmal des Nachts, da hör’ ich’s knarren,
die Fenster zu… spür’ doch den Hauch.
Ein Schleichen und ein heimlich’ Scharren,
ein mulmiges Gefühl im Bauch.

Doch seit Gestern weiß ich sicher,
wer da schleicht in meinen Mauern.
In der Stube, ein Gekicher,
ließ mich auf der Treppe lauern.

Erwischt! So groß wie eine Maus‚
ein Mädel, blond, die Ohren spitz.
Sie hüpfte froh durchs Treppenhaus,
mal hier mal dort, schnell wie der Blitz

Sie sah mich, blieb ganz still nun steh’n.
Ich sah die Furcht nun im Gesicht.
„Wenn du mich sahst, dann muss ich gehen,
hier noch bleiben … darf ich nicht.“

„Ein Geheimnis soll es sein,
dass ich dein Kichern hab’ gehört.
Ach lass mich bitte nicht allein,
ich hab dich ungern nur gestört.“

Sie setzte sich auf meine Hand,
ich hob sie hoch, und sah sie an.
„Ich knüpfe nun ein ewig’ Band,
von Elfenstaub, zu dir dem Mann.“

Kein Troll, und auch kein Bösewicht,
bedroht mich wenn es knarrt im Haus.
Ich lass’ ihr an ein kleines Licht,
sie pustet’s morgens sachte aus.

Das Band, ich fühl’ es immer noch.
Ich spür’ die Liebe die uns bindet.
Nicht mehr allein, und fühl’ es doch,
dass mich die Sehnsucht immer findet.




(© copyright by Amando Draconi 2010)

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#2 RE: Die Hauselfe von bulky55 14.05.2010 08:30

Ein liebenswerter Gast so eine kleine Elfe, ich hab hier noch keine Kichern gehört, nur oben Knarren als wenn etwas Schweres über den Boden schlurft................

#3 RE: Die Hauselfe von Zauberfunken 14.05.2010 08:47

wunderschöne gefühlvolle wissende Zeilen - die ich gern gelesen habe

ja- die Sehnsucht findet uns- wenn wir erkennen und annehmen was die SEELE sich ersehnt-
so wünsche ich dir eine wundervolle GemeinSAMkeit mit dem Lichtpunkten in unserem Leben

alles Liebe Birgit

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