#1 Wald der Erinnerung von Amando Draconi 02.06.2010 09:53

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Sanfte Worte wehen leise,
mit dem Wind in meinem Wald.
Und auf wundersame Weise,
hör’ ich wie ein Jagdhorn schallt.

Ja Meines ist es, und es klang,
vor vielen Jahren zwischen Bäumen.
Über Strecke und dem Fang,
doch heut nur noch in meinen Träumen.

Mit Opa, ging ich ins Revier,
als Bub schon hielt er meine Hand.
So oft bin ich im Walde hier,
ach – wie ging die Zeit ins Land.

Schon lange – Oma, Opa sind nun Engel,
hielt meine Hand nun niemand mehr.
Auch ich bin alt, nicht mehr der Bengel,
zurück sehn’ ich mich manchmal sehr.

Wo blieb die Zeit? Verhallte Töne.
Wo blieben die, die ich geliebt?
Wo ist das Gute, all das Schöne,
dass es für mich nun nicht mehr gibt?

Da höre ich den lieben Wind,
Hör’ Opas Stimme die leis’ spricht,
„Vorbei die Zeiten als du Kind,
doch verlor’n hast du sie nicht“

Jetzt weiß ich, dass mir alte Zeiten,
noch immer Schatz sind tief im Herzen.
Dass sie mich bis zum Schluss begleiten,
ob’s Liebe war, Freud’, Kummer, Schmerzen.










(© copyright by Amando Draconi 2010)

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#2 RE: Wald der Erinnerung von bulky55 06.06.2010 15:05

Ich denke schon dass es auch für dich noch Gutes, Schönes geben kann auf das du in einigen Jahren zurückblicken kannst, auch deine Hand wird bestimmt noch jemand gerne halten wollten - du musst es nur zulassen !

#3 RE: Wald der Erinnerung von Amando Draconi 08.06.2010 12:26

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