#1 Süße Ahnung von Amando Draconi 22.10.2010 08:16

Bedeckt ist noch was ich ersehne.
Sehen, fühlen will ich gern.
Als ich über dich mich lehne,
bist du mir nah, doch auch noch fern.

Der Stoff verdeckt den süßen Traum.
Nur erahnen kann ich dich.
Dein Duft, betörend hier im Raum,
du windest dich nun sanft um mich.

Ergründen will ich das Geheime,
das Schöne das für mich du bist.
Weil sanft, wie eines Dichters Reime,
deine Haut zu ahnen ist.

Noch zögerst du, aber du spielst.
Du spielst das Spiel sehr gut.
Ich weiß genau, auf was du zielst,
bewunder’ dich für deinen Mut.

Ich wünsch’ mir, dass du bald wirst Mein.
Ich will auch Dein sein gerne.
Und dann beim sanften Kerzenschein,
versinken wir in weite Ferne.

Ich fühlte heimlich schon dein Beben.
Ich fühlte heimelich dein Sein.
Kleine Frau, erfüllt mit Leben,
in dir tauch’ ich nun gerne ein.




(© copyright by Amando, Ritter zur Altebur Draconi 2010)
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