#1 Galaxie der Nacht von Amando Draconi 24.11.2010 08:25

Unendlich scheint die Dunkelheit,
sie ist wie schwarze, edle Seide,
umfasst das Leben und die Zeit,
nur Sterne funkeln in der Weite.

Nachts fliege ich schnell wie das Licht,
zu Sonnen die so weit, weit fort.
Es dauert, doch das stört mich nicht.
Sag’ – was erwartet mich wohl dort?

Planeten, Monde sehe ich,
die Milchstraße bleibt hinter mir.
Keine Grenzen halten mich,
Unendlichkeit… ja sie ist hier.

Asteroiden kann ich reiten,
drehe eine Runde mit.
Dann tauch’ ich wieder in die Zeiten,
seh` einer Sonne letzen Schritt.

Sie, die Leben hat gespendet,
nimmt es mit nun in den Tod.
Als sie in Explosion beendet
Glück und Freude, Trauer, Not.

Roter Riese, weißer Zwerg.
Planeten die lebendig sind.
Alles das ist Gottes Werk…
Unendlichkeit - nennt er sein Kind.

Zu Ende geht bald meine Reise.
Ich flieg' zurück in meine Welt.
Ich sing ein Liedlein, zart und leise
- das Lied vom weiten Himmelszelt.

Dann weckt mich sanft ein zartes Licht.
Ein Sonnenstrahl holt mich zurück.
Sonne, Erde … dein Gesicht,
unendlich scheint mir dieses Glück.


(© copyright by Amando, Ritter zur Altebur Draconi 2010)
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