#1 Kuss der Nacht von Amando Draconi 15.06.2012 08:25

Stehst dort und wirkst fast unberührt.
So oft schon sah ich dich stumm an.
Hab in Gedanken oft verführt,
weil nur daran... ich denken kann.

Sanft öffne ich, was dich verhüllt,
kose Haut mit Mund und Hand,
als dein Blick den Wunsch erfüllt,
den ich in meinem Innern fand.

Nichts verhüllt was ich begehre,
dein Körper, musst ein Engel sein,
auf dass Verlangen dich verzehre,
dringt ein Kuss in dich nun ein.

Du sinkst zu Boden, windest dich,
du siehst wie mein Verlangen brennt.
Ich sehe Lust, und jetzt weiß ich,
dass sie keine Grenzen kennt.

Zungenspiel lässt dich erbeben,
ein Stöhnen bricht aus feuchten Lippen.
Ich tauche ein nun in den Leben,
will am Kelch der Liebe nippen.

Im Takt wiegt sich die schöne Brust,
salzig schmeckt duftender Schweiß,
als wild erfüllt sich unsre Lust,
in einem Seufzen, laut und heiß.

Benebelt bin ich durch den Duft,
der entsteigt nun deiner Haut.
Verlangen liegt noch in der Luft,
als heimlich fast der Morgen graut.

Und wieder küsse ich die Brüste,
den Bauch, den Schoß und heiße Wangen.
Ich spüre wie sich deine Lüste,
verwandeln heiß nun in Verlangen.




(©Copyright by Michael Losert - Amando, Ritter zur Altebur Draconi 2012)

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