#1 Ein Herbstregen am Waldsee von Amando Draconi 05.10.2012 11:42

Am kleinen Waldsee fällt der Regen,
die Wasserläufer fliehen,
weil Tropfen ihre Welt bewegen,
und dunkle Wolken ziehen.

Im Kreis der Fichten sitzen wir,
kein Regen fällt durchs Nadeldach.
Und an des Waldsees Ufer hier,
wird das Tageslicht so schwach.

Milliarden Kreise. Regen malt.
Dunkle Wolken spiegeln sich.
Keine Sonne mehr die strahlt,
Waldes Stille... halte dich.

Die flinken Vögelein, sie schweigen.
Still, nur des Regens Melodie.
Als wollten sie uns beiden zeigen,
einen Hauch aus Harmonie.

Noch immer schützen uns die Fichten,
kaum ein Tropfen kann uns finden.
Bis dann der Himmel will sich lichten,
ein Band aus Blau will er nun binden.

Tropfen finden Tropfen nun,
auf des Fichtenkreises Zweigen,.
Finden zusammen, woll´n nicht ruh´n,
bis die Äste doch sich neigen.

So wird es Zeit für uns zu gehen.
Der See ist ruhig nun, spiegelglatt.
Ein kühler Herbstwind will nun wehen,
Im See, der Himmel schimmert matt.

S´ist Zeit, die Vögel singen wieder.
Wer weiß wie lang´s jetzt trocken bleibt.
Sie singen uns des Herbstes Lieder,
als Wind die Wolken westwärts treibt.

Ich sage dir, ich liebe dich,
ich sage es dir ganz, ganz leis´.
Bist Teil des Lebens nun für mich.
Zwei Herzen, hier im Fichtenkreis.



(©Copyright by Michael Losert - Amando, Ritter zur Altebur Draconi 2012)

#2 RE: Ein Herbstregen am Waldsee von barmari 05.10.2012 16:03

#3 RE: Ein Herbstregen am Waldsee von Amando Draconi 09.10.2012 07:57

Danke dir Barbara

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